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Das Ensemble der Münchner Lach- und Schießgesellschaft

Exitenzen

Nach ihrem erfolgreichen Einstand als Ensemble der Lach- und Schießgesellschaft mit ihrem Programm "Wer sind wieder wir" präsentieren Norbert Bürger, Caroline Ebner, Sebastian Rüger und Frank Smilgies ihren neuen Abend "Exitenzen" – absurd, anarchisch, aktuell!

Mit Europa beschäftigen sich die Vier diesmal, in dieser Zeit, wo alle sich nur die Sahnestückchen rauspicken wollen aus dem großen Topf Europa. Kann das gutgehen, wenn keiner mehr Sahnestückchen reinlegt? Oder wenigstens laktosefreies Tiramisu?

Existiert Europa, wenn plötzlich alle wieder austreten? Dürfen die das? Und wo treten sie dann hin? So manch unerwarteter Blickwinkel tut sich auf, wenn's mit Vollgas durch den Europapark Frust geht. Mit Ihrer fröhlich skurrilen Sicht auf die Welt wird dieses Ensemble dafür sorgen, dass Ihrem Tellerrand der Horizont ins Absurde verrutscht.

Viel schauspielerische Wucht kann man von den vier Granaten erwarten, in Kombination mit höchster Musikalität. Die Herren Rüger und Smilgies sind auch am Schlagzeug ausgebildet, so dass für viel Rhythmus gesorgt sein sollte. Die ganz eigene, verquere Weltsicht, die Ulan & Bator auszeichnet, fließt durch die nicht minder klug verschwurbelten Assoziationen von Caroline Ebner in die Themen, die die Welt im Kabarett bewegen, und Bürger gibt den Takt dazu. Die Vier nagen sich durch jeden gereckten Zeigefinger, verpassen jedem weltverbesserlichen Bauchgrimmen einen hochkomischen Einlauf und hinterlassen skurrile Fußspuren in Ihrer Weltanschauung. Versprochen!

Caroline Ebner, bis 2010 Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen, davor am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und dem Düsseldorfer Schauspielhaus, hat ihre Meriten sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera verdient, arbeitete mit Regisseuren wie Frank Castorff, Karin Beier, Rainer Kaufmann oder Franz-Xaver Bogner. Mehr und mehr kam sie über diese Arbeit zu eigener Textarbeit, fand Gefallen an der ungebundenen freien Art und landete so zwangsläufig beim Kabarett.

Norbert Bürger ist seit 1987 als Berufsmusiker, Komponist und Arrangeur tätig. Schon seit 1997 ist er Frontman der Band Bürger und die Pretty-Boys, sein satirisches und schauspielerisches Talent lebte er darüber hinaus bis 2007 als Teil des Musik-Comedy-Duos Orchester Bürger Kreitmeier aus. 2011 schrieb er sein erstes Kabarett-Solo "Bürger from the hell" rund um einen verklemmten Spießer und unberechenbaren, leicht psychopathischen Virtuosen an der E-Gitarre. Darüber hinaus ist er Studiogitarrist der BR-Fernsehsendungen "Freitag auf d'Nacht" und "Schleichfernsehen".

Sebastian Rüger und Frank Smilgies sind, ebenso wie Caroline Ebner, Absolventen der Folkwanghochschule in Essen. Nach verschiedenen Stationen an Theatern quer durch die Republik musste etwas Eigenes her, um ihrer Leidenschaft, der Verbindung aus Musikalität und der Liebe zu den Absurditäten des Lebens, Rechnung zu tragen – und so gründeten sie Ulan & Bator. Seither sorgen sie in der Kabarett- und Comedywelt für Furore. Der hochkreative Stil der beiden Masterminds bestimmt auch das neue Programm des Ensembles: "Exitenzen".

 

Termine hier.

 

"Da heißt es, genau hinzuhören – sonst entgeht einem womöglich das Aktuelle im Absurden: Schade wär’s." (Badische Zeitung)

"Alles ist so meilenweit von Fastfood-Kabarett und Comedy-Bespaßung entfernt, (...) für Neugierige ist er Pflicht, dieser fulminante Wirbelsturm aus Sprachspiel, grandioser Musikalität, darstellerischer Brillanz und dramaturgischer Wucht." (Süddeutsche Zeitung)

"Mit Caroline Ebner, Norbert Bürger, Sebastian Rüger und Frank Smilgies haben sich vier Komödianten gefunden, die vor allem eines vermitteln: ihre Lust am Spielerischen, gepaart mit ausufernder Phantasie und groteskem Witz." (Kölner Stadtanzeiger)

"Norbert Bürger (...) hat einen für dieses Genre einzigartigen Sound kreiert. (...) Smilgies und Rüger können Schlagzeug (...), Caroline Ebner kann Klavier spielen und richtig schön singen. Die Musik macht das Quartett in den heftigeren Momenten zu den Rammstein der Kleinkunst (...)." (Mathias Hejny, Abendzeitung)

"Die Wortverdrehung ist hier obsessive Präzisionsarbeit (...). Kabarett, wie es die neue Lach- und Schießgesellschaft auf die Bühne (...) bringt, ist ein nationales Kulturgut, das keines Exportschutzes bedarf." (Patrick Bahners, FAZ)

"Hübsch spielerisch und ungeheures Potential" (Christoph Leibold, Bayern 2)