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Das Ensemble der Münchner Lach- und Schießgesellschaft

Wer sind wieder wir

Sebastian Rüger und Frank Smilgies (Ulan & Bator) haben sich mit Caroline Ebner und Norbert Bürger zum neuen Ensemble der Lach- und Schießgesellschaft zusammengefunden.

Viel schauspielerische Wucht kann man von diesen vier Granaten erwarten, in Kombination mit höchster Musikalität. Die Herren Rüger und Smilgies sind auch am Schlagzeug ausgebildet, so dass für viel Rhythmus gesorgt sein sollte. Die ganz eigene, verquere Weltsicht, die Ulan & Bator auszeichnet, fließt durch die nicht minder klug verschwurbelten Assoziationen von Caroline Ebner in die Themen, die die Welt im Kabarett bewegen, und Bürger gibt den Takt dazu! Die Vier nagen sich durch jeden gereckten Zeigefinger, verpassen jedem weltverbesserlichen Bauchgrimmen einen hochkomischen Einlauf und hinterlassen skurrile Fußspuren in Ihrer Weltanschauung. Versprochen!

Caroline Ebner, bis 2010 Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen, davor am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und dem Düsseldorfer Schauspielhaus, hat ihre Meriten sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera verdient, arbeitete mit Regisseuren wie Frank Castorff, Karin Beier, Rainer Kaufmann oder Franz-Xaver Bogner. Mehr und mehr kam sie über diese Arbeit zu eigener Textarbeit, fand Gefallen an der ungebundenen freien Art und landete so zwangsläufig beim Kabarett.

Norbert Bürger ist seit 1987 als Berufsmusiker, Komponist und Arrangeur tätig. Schon seit 1997 ist er Frontman der Band Bürger und die Pretty-Boys, sein satirisches und schauspielerisches Talent lebte er darüber hinaus bis 2007 als Teil des Musik-Comedy-Duos Orchester Bürger Kreitmeier aus. 2011 schrieb er sein erstes Kabarett-Solo "Bürger from the hell" rund um einen verklemmten Spießer und unberechenbaren, leicht psychopathischen Virtuosen an der E-Gitarre. Darüber hinaus ist er Studiogitarrist der BR-Fernsehsendungen "Freitag auf d'Nacht" und "Schleichfernsehen".

Sebastian Rüger und Frank Smilgies sind, ebenso wie Caroline Ebner, Absolventen der Folkwanghochschule in Essen. Nach verschiedenen Stationen an Theatern quer durch die Republik musste etwas Eigenes her, um ihrer Leidenschaft, der Verbindung aus Musikalität und der Liebe zu den Absurditäten des Lebens, Rechnung zu tragen – und so gründeten sie Ulan & Bator.

Seither sorgen die beiden mit diesem Duo in der Kabarett- und Comedywelt für Furore. Mit ihrer eigenwilligen, assoziationsreichen Interpretation von „Wirrklichkeit“ (so der Titel ihres ersten Programmes), versetzen sie ihr Publikum in wahre Begeisterungsstürme und können sich vor Kleinkunstpreisen, die ihnen angetragen werden, kaum retten (vom Passauer Scharfrichterbeil bis hin zum Deutschen Kabarettpreis). Schon manch ein verzweifelter Rezensent ist gescheitert an dem Versuch, beschreiben zu wollen, was genau da auf der Bühne passiert, wenn Rüger und Smilgies sich ihre bunten Strickmützen überziehen. Denn mit einem Mal wirbelt man in einem Strudel von irrwitzigen Einfällen, der nicht selten ein nach Luft schnappendes, vor Lachen ausgelaugtes Publikum zurück lässt. Stellvertretend sei hier eine gewisse Susanne zitiert, die in Ulan & Bators Gästebuch hinterließ: "… bin mit einer ganz anderen leichtigkeit nachhause gefahren: wenn solch ein (un)sinn möglich ist, dann ist die welt noch nicht verloren!"

Die Künstler nennen dies ganz bescheiden "Theater in der Form von Jazz mit dem Ausdruck von Comedy".

Als Masterminds des neuen Ensembles fließt viel ihres hochkreativen Stils auch in dies' neue "Baby" namens "Wer sind wieder wir".

Ulan & Bator wird es natürlich auch weiterhin geben!

 

Termine hier.

 

"Alles ist so meilenweit von Fastfood-Kabarett und Comedy-Bespaßung entfernt, (...) für Neugierige ist er Pflicht, dieser fulminante Wirbelsturm aus Sprachspiel, grandioser Musikalität, darstellerischer Brillanz und dramaturgischer Wucht." (Süddeutsche Zeitung)

"Norbert Bürger (...) hat einen für dieses Genre einzigartigen Sound kreiert. (...) Smilgies und Rüger können Schlagzeug (...), Caroline Ebner kann Klavier spielen und richtig schön singen. Die Musik macht das Quartett in den heftigeren Momenten zu den Rammstein der Kleinkunst (...)." (Mathias Hejny, Abendzeitung)

"Die Wortverdrehung ist hier obsessive Präzisionsarbeit (...). Kabarett, wie es die neue Lach- und Schießgesellschaft auf die Bühne (...) bringt, ist ein nationales Kulturgut, das keines Exportschutzes bedarf." (Patrick Bahners, FAZ)

"Das ist klug komponiert und sprüht vor feinem Witz (...). Eine bitterböse Studie über die Sprache der Spekulanten, die Kultur und den Profit." (Rudolf Ogiermann, Münchner Merkur)

"Hübsch spielerisch und ungeheures Potential" (Christoph Leibold, Bayern 2)