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Pressestimmen zu "Anchorman"

Im braunen Anzug à la Wickert und mit sehr ähnlichem Mienenspiel erzählt der 31-jährige Düsseldorfer Privates und Politisches, glänzt als Chansonier, Comedian und Kabarettist (...) Ehring beherrscht sein Metier perfekt. Jede Publikumsreaktion wird eingebunden, jeder Blödsinn durch Geistreiches ausgeglichen (...) Und während selbst gestandene Kollegen sich immer mal wieder verhaspeln, spielt Ehring seine Rollen (...) in einer Perfektion, die selten ist auf der Kleinkunstbühne. (...) Perfekt in Szene gesetztes Kabarett-Kleinod. (Mainzer Rheinzeitung)

Ehring beherrscht die Gratwanderung zwischen öliger Akzentuierung und vordergründigem Bedenkenträgertum perfekt. Übertreibung, Hektik oder gar ein Dialekt, die gemeinhin als Mittel der Parodie herhalten müssen, sind nicht nötig. Die Satire ergibt sich vielmehr aus der Eins-zu-Eins-Umsetzung der Klöppels, Seiberts und Wickerts dieses Landes. "Ich erschaffe, was Sie für die Wahrheit halten", beschwört er das Publikum, das mit Szenenapplaus antwortet und auch ansonsten mit seiner Begeisterung nicht zurückhält. Resultat von Reizüberflutung und Beliebigkeit der Postmoderne ist ein multipler Charakter, der Therapeut, verhassten Schulfreund und Osama Bin Laden in sich vereint. (...) "Ich wär' so gerne subversiv" lässt er Elmar Stelzwedel singen. Seine Pointen sind es schon. (Westdeutsche Zeitung)

Voller origineller Ideen und greller Komik, immer aber auch voll abgründiger Skepsis und hinreißendem Esprit zeigte Ehring, dass Unterhaltung nicht notwendig seicht sein muss und begeisterte sein Publikum im Theater am Schlachthof mit einem spannenden und hochkarätigen Kabarettprogramm. (Neuss-Grevenbroicher Zeitung)

Die Zuschauer in der Dresdner Herkuleskeule erlebten (...) einen vielseitigen jungen Mann, der sein Handwerk schon erstaunlich beherrscht. Einen Jongleur der verzögerten und verblüffenden Pointen. Einen Kleinkünstler, der mit wenigen Mitteln große Wirkung erzielt. (...) Manchmal kann die Welt so schön sein. (Sächsische Zeitung)

Das Publikum gluckst, schmunzelt, prustet, kräht aus vollem Hals und verschluckt sich im nächsten Moment erschrocken an der bitterbösen Ironie und politischen Unkorrektheit des Amüsements. (Neue Westfälische)

Ehrings Bühnenpräsenz kann sich mit seinen Texten in jedem Moment messen. (...) Das Votum des Publikums war eindeutig: Wer so viel Witz, Schauspiel und Musik elegant ineinander fließen lässt, gehört direkt wieder eingestellt. (Rheinische Post)