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Pressestimmen

Hagen Rether verkörpert etwas, das selten ist: Eine Haltung. Er weicht nie aus, sondern bezieht Stellung, auch wenn die unbequem ist. Gegen Mitternacht gab es dafür Standing Ovations. (Abendzeitung, Tina Schlegel)

Wo Finck immerzu unter dem Zwang stand, die Wahrheit auf offener Bühne umzumünzen und umzucodieren in etwas Falsches und Uneigentliches, da decodiert und enthüllt Rether drei Stunden lang im Zustand des beschwingten Ekels das Falsche und Fiese unserer Welt. Er ist der Asket und der Messias unter den Kabarettisten.
(DIE ZEIT, Peter Kümmel)

Sprachlich so geschliffen und knallhart wie kein anderer wehrt sich da ein von der Welt enttäuschter Intellektueller, betreibt eine verletzte Seele Aufklärung in ihrer furiosesten Form, mit allem, was das Arsenal an Ironie, Sarkasmus und Zynismus hergibt. Nach wie vor einzigartig. (Süddeutsche Zeitung, Oliver Hochkeppel)

Das Programm heißt übrigens LIEBE. Es ist eine Sternstunde des Kabaretts. (Frankfurter Rundschau, Daniel Bartetzko)

Keine Frage, mit Rethers kurzweilig-intelligenter, oft hochpolitischer Pianoplauderei ist das deutsche Musikkabarett endlich im 21. Jahrhundert angekommen.
(FAZ, Michael Köhler)

(...) ist Aufklärer und möchte im Lichte Kants und Lessings Erhellendes sagen – gegen Heuchelei, Angstmacherei, Ungerechtigkeit und Verdummung. Das sollte gutes Kabarett leisten, auch wenn es Gefühle verletzt. Vielleicht muss gutes Kabarett heutzutage auch Gefühle verletzen, um den Panzer aus Stumpfsinn zu durchschlagen, der sich über die Welt zu legen droht. (Mannheimer Morgen, Jörg-Peter Klotz)

Das ist also der böse Bube des Gegenwartskabaretts, der zäh-krampfigen Comedy-Brei mit einem "Blubb" kalter Ironie zupflastert und den Winsel-Pop von Herbert Grönemeyer im Tränen-Abflussrohr für Liedermacher versiegen lässt. (Münchner Merkur)

Es mag ja sein, dass in der einen oder anderen Zuhörerbrust das katholische Herz ins Flimmern geriet, als Hagen Rether im Parktheater den Papst in sein kabarettistisches Fadenkreuz stellte. Jedoch, Hand auf dasselbe Herz, spricht Rether nicht aus, was der Normalgläubige kaum zu denken wagt? (Augsburger Allgemeine)

Hagen Rether ist wieder so eine dieser Perlen, die jahrelang irgendwo im Verborgenen glitzerten, es nie in die großen Häuser geschafft haben und mit einem Schlag abgehen wie eine Rakete. (Süddeutsche Zeitung, Thomas Becker)

Er gilt als einer, der das Kabarett geradezu neu erfunden hat. Die Feuilletons sind voller Lobeshymnen auf den mit Preisen üppig dekorierten Hagen Rether.
(Pforzheimer Zeitung)

Hagen Rether bringt etwas auf die Bühne, das bei jungen Kabarettisten keineswegs selbstverständlich ist: einen eigenen Stil, der gepaart ist mit Können, Souveränität und Ausstrahlung. (Stuttgarter Zeitung)

Drei Stunden lang nimmt er planvoll und ohne Hast, voller Sarkasmus, Ironie und Angriffslust das Weltgetriebe auseinander – die personifizierte Rache des ewig auf Abstand gehaltenen Intellektuellen an den "Machern" dieser Welt. Die uralte kritische Botschaft, die Verlogenheit der Konsumgesellschaft und des Establishments zu geißeln, erfüllt er subversiv, nonchalant und hundsgemein. (Süddeutsche Zeitung)

Rether ist zynisch, respektlos, politisch absolut unkorrekt und – fabelhaft!
(Hamburger Abendblatt)